SU OWL Bezirksvorstandswahlen

Bezirksvorstandswahlen OWL in Gütersloh
mit dem Landesvorsitzenden der Senioren-Union NRW
Herr Helge Benda

Die Delegierten aus sieben CDU-Kreisverbänden haben einen neuen Bezirksvorstand der Senioren-Union Ostwestfallen-Lippe gewählt (in Klammern die Heimatkreise). Vorsitzender bleibt Peter Fröhlingsdorf (Paderborn). Neue Stellvertreter sind Klaus Jäkel (Gütersloh) und Manfred Oermann (Herford). Als Schriftführer fungiert weiterhin Dr. Siegfried Kosubek (Gütersloh). Ihn vertritt Monika Schäffer (Bielefeld). Von den Beisitzern kommen Friedhelm Disse und Friedhelm Günther aus dem Kreisverband Höxter, Lis Fockenbrock und Josef Kröger (Gütersloh), Paul Holznagel und Georg Reiche (Herford) Friedrich Schnüll (Lippe) und Volker Steffens (Minden) und Günter Knoche (Paderborn).    Mit Dank für ihre langjährige Mitarbeit verabschiedete Fröhlingsdorf im Gütersloher Brauhaus vor 64 Stimmberechtigten seine bisherigen Stellvertreter Gunthild Kötter (Hiddenhausen) und Hans-Rudolf Benteler (Langenberg).      Der Bezirksvorsitzende gedachte der 190 Todesopfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und rief zu Spenden auf, diese Spende erbrachte 380,25 €. Mit Blick auf das Corona-Jahr 2020 wertete er die Einsamkeit der kranken und   alten Menschen als schlimmste Belastung. Für Impfverweigerer vermochte er keinerlei Verständnis aufzubringen. Zur Bundestagswahl meinte Fröhlingsdorf: „Es geht ums Ganze. Die CDU kann Krisen meistern, Klimaschutz vorantreiben und Arbeitsplätze sichern.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin von Gütersloh, Ingrid Hollenhorst (CDU), lange Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, unterstrich, ein Gemeinwesen brauche Jugend- und Seniorenpolitik; denn die Unbekümmertheit der Jugend und die Erfahrung des Alters müssten miteinander einhergehen. Der Landesvorsitzende der Senioren-Union, Helge Benda (Castrop-Rauxel), stellte den Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe mit seinen 2700 Mitgliedern als einen der profiliertesten heraus und richtete seinen Blick „voller Sorgen“ auf die ländlichen Räume, die sehr unterschiedlich strukturiert seien. Vor allem Richtung früherer innerdeutscher Grenze gebe es völlig vereinsamte Dörfer ohne Arzt, Einkaufsmöglichkeit und Dienstleistungen.  Das in Schleswig-Holstein eingeführte Markttreff-Modell sollte seiner Meinung nach in andere Bundesländer transferiert werden. Dort würden sich die Menschen in Kommunen mit bis zu 2500 Einwohnern wieder treffen. Benda merkte an, dass sich die Senioren-Union einsetze für Gemeindeschwestern, sogenannte „entlastende Vorsorgeassistentinnen“, die der Arzt zu Hausbesuchen schicken könne, und für Landarzt-Studienplätze. Die Mediziner dürften nach zehn Jahren Landarztpraxis auf Wunsch in die Stadt ziehen. Der Landesvorsitzende verwies auf die nächste Landesversammlung der Senioren-Union, die am 21. September im OWL-Event-Center in Halle stattfinden wird. 

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