SU Büren Situation des Stadtwaldes Büren
„Situation des Stadtwaldes Büren nach den zwei Winterstürmen“
Als Referent war der Stadtförster Michael Wessel eingeladen und die Leitung der Sitzung hatte der stellvertretende Vorsitzende Johannes Henneke, der auf der Konstituierenden Sitzung vom 14.10.2025 neu in den Vorstand gewählt worden ist. Außerdem wurde als Beisitzerin Frau Uschi Spieker neu in den Vorstand gewählt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder sind wiedergewählt worden. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Senioren-Union Stadtverband Büren, Herr Johannes Henneke, eröffnete um 15:40 Uhr die Sitzung. Er begrüßte zunächst alle Anwesenden zum 11. Stammtisch im Hotel Kretzer und freute sich darüber, dass auch Gäste anwesend waren, die nicht Mitglieder in der Senioren-Union sind. Besonders freute er sich, den Stadtförster der Stadt Büren, Herrn Michael Wessel, begrüßen zu dürfen, der in seinem Vortrag über die aktuelle Situation des Stadtwaldes Büren nach den zwei Winterstürmen Kyrill und Friederike berichten wird, so Herr Henneke und übergab das Wort an Herrn Wessel.
Herr Michael Wessel begann seinen Vortrag mit einer freundlichen Begrüßung aller Anwesenden und stellte sich zunächst persönlich vor. Seit dem Jahr 2020 ist er als Nachfolger von Ulrich Menzel bei der Stadt Büren angestellt und fungiert als Stadtförster. Zuvor betreute er 25 Jahre lang den Privatwald im Auftrag des Landesbetriebs „Wald & Holz“, insbesondere im Regionalforstamt Hochstift. In den ersten fünf Jahren seiner Tätigkeit war er in Elspe eingesetzt, die darauffolgenden 20 Jahre betreute er die Gemeinden Delbrück, Bad Lippspringe und Borchen, jedoch nicht die Städte Büren und Lichtenau. Seit 2020 ist er vertraglich sowohl für den Stadtwald Büren als auch für die Waldflächen am Regionalflughafen Paderborn zuständig.
Danach berichtete Herr Wessel darüber, dass der Zustand des Waldes vor seinem Dienstantritt noch relativ stabil war, sich jedoch in den letzten fünf Jahren dramatisch verschlechtert hat. Er betonte, dass diese Entwicklung nicht an seiner Person liege, sondern auf die Auswirkungen der beiden Orkane „Kyrill“ (2007) und „Friederike“ (2018) zurückzuführen sei. Kyrill richtete massive Schäden an, insbesondere bei den Fichtenbeständen, und führte im Sauerland zu großflächigen Kahlflächen. Danach berichtete Herr Wessel darüber, dass der Zustand des Waldes vor seinem Dienstantritt noch relativ stabil war, sich jedoch in den letzten fünf Jahren dramatisch verschlechtert hat. Er betonte, dass diese Entwicklung nicht an seiner Person liege, sondern auf die Auswirkungen der beiden Orkane „Kyrill“ (2007) und „Friederike“ (2018) zurückzuführen sei. Kyrill richtete massive Schäden an, insbesondere bei den Fichtenbeständen, und führte im Sauerland zu großflächigen Kahlflächen.
Waschbären sind inzwischen weit verbreitet und müssen zum Schutz des Niederwildes kontrolliert werden. Damwild gibt es im Bürener Wald aktuell nicht, Rotwild zieht nur gelegentlich durch. Vereinzelt werden auch seltene Arten wie Elche gesichtet. Der Wolf ist zunehmend präsent, seine Anwesenheit wird kontrovers diskutiert. Wildschweine verursachen auf landwirtschaftlichen Flächen erhebliche Schäden, tragen aber im Wald zur Durchmischung des Bodens und zur natürlichen Einsaat bei, so Herr Wessel.
Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Herr Wessel für die Aufmerksamkeit und übergab das Wort an Herrn Johannes Henneke, der sich im Namen aller Anwesenden herzlich für den sehr informativen und interessanten Vortrag bei Herrn Wessel bedankte und ihm als kleines Dankeschön eine Flasche Wein überreicht.. Im Weiteren ging Herr Henneke auf die kommende Vorstandssitzung der Senioren-Union Büren am 27.11.2025 ein, in der zum einen die Planung für den Jahresabschluss 2025 abgestimmt werden soll (Weihnachtsfeier) und andererseits die Stammtische und Veranstaltungen für das kommende Jahr 2026 endgültig festgelegt werden sollen.
Reinhard Kleine